Spekulationen zu The vvitch

Von schwarzen Ziegenböcken und der wahren Hexe: Offene Fragen zu The vvitch

Wenn Filme zum Nachdenken anregen, sitzt man als Zuschauer im ersten Moment mit einer Menge Ideen herum, die geordnet werden wollen. Dadurch die wahren Gedanken hinter der Inszenierung eines Werkes zu finden, scheint ebenso unwahrscheinlich, wie die Intention eines Autors durch eine Interpretation im Deutschunterricht zu entschlüsseln. Aber da es einfach Spaß macht, sind im Folgenden ein paar (nicht spoilerfreie!) Gedanken zu The vvitch zu finden, die mich erst ein wenig ratlos zurück ließ, im Endeffekt aber doch einen tieferen Eindruck hinterließ, als ich zuerst vermutete.

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The vvitch

Ein Volksmärchen, mit Blut geschrieben

Wer auf dem Sundance Film Festival schon für sein Erstlingswerk hoch gelobt wird, hinterlässt einen Eindruck. Robbert Eggers gab mit der düsteren Geschichte um eine puritanische Auswandererfamilie sein Spielfilmdebüt. Die schaurig-einlullende Atmosphäre aus langsamen Kamerafahrten und der Musik von Mark Korven passt brillant in den vom Glauben bestimmten, strengen Familienalltag, der von einer übernatürliche Macht zerrissen wird. Am Ende stellt sich dennoch die Frage: Reicht es wirklich, Surreales unerklärt zu lassen?

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