The basis of optimism is sheer terror

Alles wird gut- Wie unsere Kreativität uns vor dem Wahnsinn schützt

The basis of optimism is sheer terror“- Oscar Wilde

Oscar
libcom.org

Jeder von uns kennt Situationen, in denen wir sprichwörtlich am Ende sind. Seien es nun die Vorbereitungen auf wichtige Prüfungen, Streit, Liebeskummer, der Verlust eines geliebten Menschen oder andere Augenblicke, in denen uns unsere Hilflosigkeit bewusst wird; Kraft und Hoffnung sind erschütterlich wie alles andere. „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ mag einen wahren Kern haben, doch ein „zuletzt“ ist keineswegs ein Garant dafür, dass dieser Vorgang nicht doch schneller als erwartet einsetzt. Sofortige Selbstaufgabe ist das denkbar schlechteste Mittel, zu dem man in Momenten der Mutlosigkeit greifen kann. Der menschliche Verstand mit all seiner Kreativität muss helfen, einen Antrieb zu schaffen, um weiterzumachen. Und hier kommt der Optimismus ins Spiel.

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Der Herr des Waldes

Der Herr des Waldes

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Klaus-Peter König / pixelio.de

Wie wir alle wissen gibt es Dinge, die sich niemand erklären kann. Sie sind etwas Besonderes und es gibt viele Leute, die sich wünschen, sie mit eigenen Augen zu sehen. „Phänomene“, „Fantastereien“ oder „Wunder“ sind Namen, die wir Menschen ihnen gegeben haben. Wir haben keinerlei Wissen darüber, welcher Natur sie sind, warum es sie gibt oder wozu, und trotzdem maßen wir uns an, sie zu benennen. Ich persönlich bezeichne mich gern als einen Mann der Tat, einen Abenteurer, wenn auch auf geistiger Ebene. Mein Interesse gilt schon seit ich denken kann diesen Unerklärlichkeiten, Mythen, Sagen und Geschichten, die sich mit ihnen befassen. Wie gern hätte ich mich einmal wissenschaftlich mit ihnen beschäftigt oder wäre als eine Art moderner Ghostbuster durch die Lande gezogen! Doch: „So wie man denkt, so kommt es nie“. Dies ist eines der Zitate, die in meinen Augen einen der wahrsten Kerne in sich tragen. Ich wurde Historiker.

Ohne große weitere Umschweife möchte ich nun zu dem kommen, was der Anlass meines Schreibens ist. Einem Erlebnis, das niemand von uns mit seinem realistischen Verstand ermessen kann, und einem damit verbundenen Wesen, das mit seiner Gestalt mein Herz erfreute und meine Augen für das öffnete, was uns jeden Tag umgibt: die Realität.

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Thank you Ma’am

Thank you Ma’am or What you never wanted to know about luck and misfortune

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Lisa Spreckelmeyer / pixelio.de

When you’re young you don’t think about things which put pressure on you. You try to avoid special situations, but sometimes you can’t. The reason for this is destiny, accompanied by luck and misfortune.

I was 14 years old when I had to learn my lesson. It was a cloudy, frosty winter day, the sun hadn’t made it to shine through the dark haze of the sky above all of us. “Grotto”, this was the way we called our little village, didn’t know what this daytime would bring. In fact it was only a run- down, blotted and apparently unfriendly district, filled with normal people, nice and bad ones, like in every town. But I knew about that day. All trials and tribulations of adolescents flew away in contemplation of the coming incident. Aunt Mathilda’s visit was imminent. For me it was inexplicable how fast the time had run. One year goes so quickly when you know that something horrible will happen again and again.

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Der Schneekönig

Der Schneekönig

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Jürgen  / pixelio.de

Mein Name ist Justus. Fast 15 Jahre lang habe ich als Kellner gearbeitet, 15 Jahre lang in ein und demselben Café. Früher, als junger Mann. Wenn man einen Beruf hat, wie ich ihn ausübte, dann hat man Kontakt mit vielen Leuten. Einige sind uninteressant, andere hingegen bleiben einem für immer im Gedächtnis. Und von jemandem, der einem für immer im Gedächtnis bleibt, möchte ich jetzt erzählen, denn es ist mir wichtig, dass auch andere von ihm erfahren. Was dieser Mann mir gezeigt hat ist etwas, das vielleicht nicht jeder so erstaunlich finden wird, wie ich. Sicher werden Leute den Kopf schütteln, wenn sie das hier lesen, sie werden sagen, dass es Zeitverschwendung war, diese Erfahrung zu Papier zu bringen. Vielleicht gibt es Leute, die lachen wenn sie die Gedanken eines alten Mannes gedanklich nachvollziehen müssen. Aber vielleicht gibt es auch jemanden, der das Gleiche denkt wie ich: Nämlich, dass der Mann, von dem ich erzähle, ein wahrer Meister seiner Kunst war.

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