Schade, wie die letzte Entscheidung ausgegangen war. Aber man muss zu seinen Wahlen stehen. Und deswegen ging es schnurstracks in den Sumpf, um den Blutigen Baron auf der Suche nach seiner Frau zu unterstützen.
Quest-Alarm! Wie durch ein Wunder war ich schon auf Stufe 8 aufgestiegen, ohne es zu merken. Der erste Ausflug ereignete sich daher in den Charaktereinstellungen, in denen ich mir einige nützliche Fähigkeiten zusammenkaufte. Endlich konnte ich mir ein paar neue Aufgaben vornehmen, zum Beispiel nach einer versunkenen Truhe tauchen oder ein Anwesen von Geistern befreien. Und auch die Fragezeichen zeigten sich friedlicher. Manchmal brauchte ich zwar einen zweiten Anlauf, aber insgesamt besserte sich die Kampfbilanz, vor allem in den Banditenlagern. Ich konnte somit einigen Leuten die Freiheit schenken, unter anderem einem Barbier, auf den ich mich schon lange freue!
Nun wurde es endlich Zeit, der Story ein wenig zu folgen. Ich war an Tag 2 rasch aus Heidfelde geflohen, als mir Frost entgegenschlug. Doch die Suche nach Hendrik musste ja auch mal erledigt werden. Im Endeffekt stellte sie sich auch als viel harmloser heraus, als ich angenommen hatte. Wieder nahm ich die Rolle eines Detektivs ein. Gut, dass mir die Spurensuche immer noch so viel Spaß macht, wie bei der Brandstifter-Angelegenheit. Hendrik war ein ausgebildeter Spion, sodass er mir trotz seiner brenzligen Situation einige Hinweise bezüglich Ciri hinterlassen konnte. Seine Notizen gaben mir zwei Wege vor. Um sie zu finden, konnte ich zuerst den Blutigen Baron suchen, von dem anzunehmen war, dass er seinen eleganten Spitznamen nicht umsonst trug. Oder ich konnte mich am Süßigkeiten-Pfad entlang zu den Hexen im Buckelsumpf durchkämpfen. Ein Blick auf meine Nervennahrung wies den Weg.
Gwint hat mich total angesteckt. Am liebsten würde ich immer wieder spielen, leider konnte ich pro Gegner bisher immer nur eine neue Spielkarte ergattern und ich meine, darin ein wichtiges Muster erkannt zu haben. Dennoch hat die Spielerei auch ihre Nachteile. Manch einer mag vielleicht tolle seltene Gegenstände kaufen, ich decke mich fleißig mit neuen Kartenkämpfern ein und kam daher nicht nur einmal in finanzielle Bedrängnis. Doch mein Erfolg gibt mir recht: Bisher habe ich noch niemanden gefunden, den ich nicht auf Anhieb besiegen konnte.
So erging es mir plötzlich auch mit den Banditenlagern. Nachdem mir diverse Level-9er vor die Klinge gelaufen waren, was mich zum Rückzug bewegte, traf ich plötzlich auf gerechte Gegner, die mir einige schöne Dinge vermachten. Außerdem taten es mir an diesem Tag auch verlassene Stätten und bewachte Schätze an. Mit vielen neuen Ausrüstungsgegenständen konnte ich so auch Reperaturkosten sparen (gut für mein Deck!). Und ich kaufte Plötze ein paar schöne Sachen, die mir mehr Lagerkapazität verschafften.